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Bordnetz-Hauptschalter
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Reparaturanleitung (ältere und neuere Version)
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selbstgebaut
→ Spannungsverluste in der
Bordspannung – eine Handreichung
→ Auszüge aus dem Handbuch für
Jikov-Vergaser
→ Bauanleitung für eine
high-speed-Transistorzündung
(*.pdf-download 716 kB, made by mnatec@aol.com)
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Auspuff-Anlage / Kühlung
→ Bauanleitung Pumpennachlaufschaltung (z.B. Impellerpumpe)
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→ Änderung des
Auspuffwasserrücklaufflansches
→ ich bastele mir eine
Ziehklinge
→ Beschreibung des Einbaus der
Primat-Wellenanlage (z.B. Lotos) (*.pdf-download 718 kB, made
by mnatec@aol.com)
Folgende Arbeiten sind
Empfehlungen und basieren auf Erfahrungswerten und entbehren dadurch jeglichem
Rechtsanspruch. Im Zweifelsfall immer einen Bootsbauer konsultieren.
Wichtig ist die sorgfältige
Ausführung aller Arbeiten und die Beachtung des jeweiligen Arbeits-, Unfall-
und Gesundheitsschutzes.
1.0 Reinigung des Unterwasserschiffes
Grundreinigung mit einem
Hochdruckreiniger möglichst mit Chemie.
Entfernung von altem
Antifouling und losem Osmoseschutz - am besten mit Abbeizer - oder durch
Schleifen mit 180-240er Korn, maschineller Schliff nur mit Schwingschleifer.
Gelcoat
mit Schleifmatte (grau) komplett nachschleifen (min. 2x), mit Seifenwasser und
anschließend (min. 2x) mit klarem, warmen Wasser sorgfältig waschen. Danach den
Bootskörper gut trocknen.
Wichtig: Nicht das
Gelcoat durchschleifen!
1.1 Inspektion des Gelcoats
Blasen, Risse und andere
Beschädigungen im Gelcoat :
Blasen mit Wassereinschluss
deuten auf beginnende oder bestehende Osmose hin und müssen wie auch andere
Beschädigungen sorgfältig behandelt werden:
1.2 Reparatur bei Beschädigungen und Osmose
Scharfkantig ausschleifen und
mit Wärmestrahler gut durchtrocknen, damit kein Wasser im Laminat verbleibt.
Anschließend mit Epoxydharz
behandeln, wenn notwendig vorher mit EP-Spachtel / EP-Gelcoat oder mit einem
Gemisch aus Glasfaserschnitzel/Epoxyd auffüllen.
Wichtig:
Herstellerhinweise zu EP-Produkten beachten.
2.0 Osmoseschutz
Der
Bootskörper muss trocken, sauber und frei von Beschädigungen sein.
(siehe
auch unter 1.0 – 1.2)
Der
Osmoseschutz ist ein 2–Komponenten-Epoxyd und wird mit einem Pinsel bzw. Roller
aufgetragen. Anzahl der Anstriche ca. 5 mit eventuellem Zwischenschliff mit Schleifmatte
- und natürlich den Schleifstaub immer entfernen.
z.B. Gelshield 200 von
International (Handbücher und Tipps): www.yachtpaint.com
z.B. Harz L20 + Härter H105b von R&G (großes Produktprogramm, Handbuch): www.r-g.de
Wichtig: Temperaturen
unter +5 °C und hohe Luftfeuchtigkeit vermeiden.
Nach
Aushärtung des Epoxydharzes / Osmoseschutz mit Schleifmatte anschleifen und das
Antifouling nach Herstellervorschrift mittels Roller oder Lackspritzpistole
aufbringen.
i Ein-
oder Zweikreiskühlung? Autor: Micha
mnatec@aol.com
Die Ein-Kreis-Kühlung war in den DDR-Booten mit Innenborder (IB) die Standardkühlung. Der Vorteil an dieser Variante ist die Einfachheit. Allerdings hat sie auch einige große Nachteile: der Motorblock des Wartburg IB rostet und verdreckt, die Wasserpumpe saugt Verunreinigungen aus dem Seewasser an und das Thermostat ist damit auch nicht sehr glücklich, wenn es klemmt. Alles kein Problem, aber Ersatzteile, wie die Gleitringabdichtung oder Wasserpumpenwelle werden langsam knapp, und wie lange gibt es noch Thermostatregler? Man könnte ja die Kühlung auf eine Zwei-Kreis-Kühlung umbauen, damit wären die o.g. Nachteile behoben. Aber diese zweite Variante hat auch gewisse Nachteile, wie zugesetzte Wärmetauscher, zweite Pumpe etc. - abgesehen vom technischen und finanziellen Aufwand. Nun könnte man sagen, man baut einen Fahrzeugkühler mit Elektrolüfter ein, aber wo nimmt man im geschlossenen Motorraum die Kühlluft her? Dann gibt es noch eine dritte Variante, die Kielkühlung ... aber auf diese wollen wir nicht näher eingehen.


Zwei-Kreis-Kühlung - ein
Lösungsvorschlag:
Die Installation des Wärmeübertragerkreislaufs
ist so vorzusehen, dass das bauseitige Ausdehnungsgefäß über der Ebene des
Zylinderkopfes liegt und sich der Motorwasserkreis beim ersten Auffüllen selbst
entlüftet. Ein Bypass-Thermostat ist zu verwenden und so einzubauen, dass bei
kaltem Motor nur der Wärmeübertrager umgangen wird.
Der Wärmeübertrager ist so in den Wasserkreislauf einzubauen, dass er stets den
vollen Volumenstrom der zweiten Pumpe erhält, der Kühler muss bei Betrieb also
vollständig mit Wasser gefüllt sein. Der Anschluss sollte im Gegenstrom-Prinzip
erfolgen. Die zweite Pumpe kann mit über den Keilriemen angetrieben werden.
Auch sollte die zweite Pumpe dieselbe Durchflussmenge bei gleicher Drehzahl wie
die Original-Wartburgpumpe besitzen, weil das Kühlwasser des
Sekundärkreislaufes durch den Schalldämpfer zwecks dessen Kühlung gepumpt wird.
Der Schalldämpfer ist inkl. Kühlwassermenge auf eben diese Originalpumpe
ausgelegt, ansonsten kann das für den 2-Takt-Motor notwendige Abgasspiel
negativ beeinflusst werden. Denkbar wäre auch eine elektr. Kühlwasserpumpe,
allerdings ist dann eine elektronische Regelung der Fördermenge in Abhängigkeit
zur Drehzahl des Wartburg IB notwendig.
(Materialkosten ca. 800 €)
i Umbauvariante
zur Wellenanlage bei DDR–Booten mit Stevenrohr Autor:
Micha mnatec@aol.com
Die Original-Wellenlagerung auf
der Seite zum Schiffspropeller besteht aus einer Hartgewebebüchse, welche
zusätzlich mit Seewasser geschmiert wird. Die Haltbarkeit der Büchse inkl. der
V2A-Welle ist durch die Verunreinigungen im Seewasser (z.B. Sand) sehr
begrenzt.
Alternativ dazu gibt es die
Gummilager im Handel, diese sind durch die Wasserschmierung ebenfalls den
Verunreinigungen ausgesetzt, was der
Lebensdauer nicht unbedingt dienlich ist.
Also hab ich mir bereits 1998 über den Umbau
dieser Schwachstelle ein paar Gedanken gemacht, da das erwähnte „Lager“ und die
Welle sowieso verschlissen waren.

Als erstes wurde eine geschliffene Rohwelle
W20h6-X90 beschafft. (Æ20, Toleranz: h6 ). Das
X90 steht für „korrosionsbeständiger Stahl X90CrMoV18“ (Werkstoffnummer
1.4112).
Die Welle wurde von mir nach dem Muster
bearbeitet, also Konus für die Schiffsschraube drehen, Gewinde für die
Sicherungsmutter andrehen, Passfedernut einfräßen und dann die Welle noch aufs
Längenmaß bringen.
Anmerkung: Dieses Material lässt sich echt bescheiden
bearbeiten.
Als Lager dienen 3 Stück Sinterbronzebüchsen,
welche im Stevenrohr eingesetzt sind und zusätzlich über eine Zentralschmierung
mit Öl versorgt werden. Für die notwendige Abdichtung dienen 2
Wellendichtringe, 1 Stück Spezialwellendichtring mit PTFE-Dichtlippe zum Wasser
und 1 Stück mit Nirofeder zum Lager. Bei dieser Gelegenheit wurden die Lager
und Wellendichtringe im Lagerbock / Kupplungsglocke mit erneuert und
modifiziert. Das Rillenkugellager wurde gegen ein Zylinderrollenlager ausgetauscht,
um das Drucklager zu entlasten.
Zusätzlich wurde nachträglich ein PTFE
Schutzdeckel montiert, da in der letzten Saison durch eine Angelschnur der
äußere Wellendichtring kaputt ging.
Die Lagerung hat sich in der 4. Saison bestens
bewährt und zeigt noch kein messbares Lagerspiel. Anscheinend war diese
Variante die richtige Entscheidung und ist damit empfehlenswert.

i Bauanleitung
Ruderhornlager Autor: Micha
mnatec@aol.com
Die Original-Ruderanlage
stammte aus der Feldschmiede und musste entsprechend geändert werden. Beim
Umbau der Wellenanlage blieb noch einen Rest von der geschliffenen X90...-
Welle (s.o.) über und schon war die Ruderpinne, welche mit einem V2A-Stellring
verschweißt und mit der Ruderwelle verschraubt wurde, fertig. Also musste nur
noch das Ruderhorn und die Aufnahme gefertigt werden. Als Material für den
Lagergrundkörper benutzte ich MS70: 1.
lässt sich Messing super bearbeiten, 2.
war es gerade am Lager und 3. braucht man es nicht zu verkupfern bevor man es
verchromt. Die Lagerbüchsen in den Lagerachsen sind wieder aus Sinterbronze und
wurden in den Lagersitzen mit Loctite eingeklebt. Die Sinterbronzebüchsen sind
„gelb“ gezeichnet.


Die Aufnahme für das Ruderhornlager wurde aus
Hohlprofil gefertigt, mit Laschen für die Kugelgelenke versehen und
anschließend (weiß) verzinkt.

Als Lenkbegrenzer (Anschläge) dienen 2 Stück V2A
Stellringe, welche auf der Ruderpinne sitzen.
i Bauanleitung
Bordnetzhauptschalterkontrolle & Alarmanlagendummy Autor: Micha mnatec@aol.com
Die im Schaltplan gezeigte Kontrollschaltung ist
eine wirkungsvolle und einfache Möglichkeit, die Stellung des Hauptschalters
(on/off) anzuzeigen. Als Nebeneffekt wird gleichzeitig eine scharfe Alarmanlage
vorgetäuscht. In Bild 2 wird eine Variante für Kfz als Alarmdummy vorgestellt.
Die Blink-LED Æ 8 mm ist von 3,5 – 15
Volt ohne Vorwiderstand einsetzbar. Die aufgeführten Bauteile in Bild 3 sind
z.B. bei Conrad-Elektronik erhältlich.
Bild 1
Bild 2
Bild 3
i Bauanleitung: elektronisch geregeltes
Servo als Gaszug Autor:
Micha mnatec@aol.com
Eine Alternative zum defekten 3m langen mech.
Gaszug bei Booten mit „Zweihebelbedienung“ (Gas & Wendegetriebe getrennt)
oder nur Gashebel ohne Wendegetriebe. In diesen Fällen kann der Gaszug durch
ein Servo ersetzt werden.
Baugruppen: Servo, stabilisierte
Spannungsversorgung 4,5 – 6 Volt, Verbindungskabel und elektronischer
Servosteller
Als Servo kann man die kräftigen Rudermaschinen
(Stellmoment von ca. 130 – 170 Ncm) aus dem Modellsport einsetzen. Mit einem
Federkraftmesser müsste man die Drosselklappenstellkräfte natürlich erst mal
ermitteln. Ein Servo mit kugelgelagerter Welle und Metallgetriebe dient der
Langlebigkeit.
Der Servosteller (elektron. Poti) liefert die
Taktimpulse um das Servo ansteuern zu können.
Servotester

Servo
Verschiedene Servo(steller)tester werden inkl.
der Servos bei www.elv.de
und www.conrad.com angeboten, die
Steller leider nur als Bausatz.
Auch das Potentiometer (Regler) müsste schon für
einen zuverlässigen Dauergebrauch ausgelegt sein, also gekapselt (staubdicht).
Das Poti baut man einfach ins Cockpit.
Eine einfache stabilisierte Spannungsversorgung
seht ihr im nächsten Bild. Bauteile bzw. Bausätze gibt es beim o.g. Elektronikhandel.

So könnte die Stelleinrichtung am Vergaser
aussehen, in dieser Variante gleich mit für den Startvergaser. Allerdings
entsprechen die Hebellängen, Gestänge etc. nicht den tatsächlichen Verhältnissen.
Es ist eben nur eine Prinzipdarstellung.

Anmerkung: Dieser Vorschlag soll ein
Diskussionsbeitrag für technisch interessierte Hobbybastler sein.
Die Materialkosten liegen bei ca. 70 – 100 €,
wobei das Servo das teuerste Bauteil ist. Die
Wegeinstellung Drosselklappe
-> Servo dürfte das größere Problem sein. Die Leerlauf- und Vollaststellung
der Drosselklappe müssen schon passen.
Auch würde ich für den Havariefall die
Originalzüge im Boot belassen, damit man am Sonntagabend nicht noch rudern
muss. J
i Umbauvorschlag für
Lenkrad/Lenkungsbock (Boote: Ibis 1/2, Lotos 1/2 u.a.) Autor: Micha mnatec@aol.com
Die Lagerung des originalen Lenkungsbocks
besteht aus einer Hartgewebebuchse, welche in Verbindung mit der Lenkwelle
durch eine „Wurfpassung“ glänzt. Über das sehr ansprechende Trabantlenkrad
braucht man gar nicht erst nachzudenken.
Um ein anderes Lenkrad
verwenden zu können, muss eine Nabe gedreht, mit den notwendigen
Gewindebohrungen für das Lenkrad versehen und dann mit der Lenkwelle
verschweißt werden, anschließend lässt man die Lenkradnabe verchromen.
Wichtig: Lenkwelle abdecken
lassen.

Bei dem Umbau der
Lenkbocklagerung muss man die Hartgewebebuchse entfernen.
Danach misst man die Bohrung
und Lenkwelle mit einer Schiebelehre aus, an dem vorgestellten Lenkungsbock
ergab sich für die Bohrung Æ 32mm und bei der Lenkwelle Æ 20mm
, also mit etwas Nacharbeit (Schleifleinen) ergibt sich im Gehäuse und auf der
Welle ein „Schiebesitz“ und passt für
ein Nadellager NKI 20/20 (Außen Æ 32mm x Innen Æ 20mm
x Breite 20mm). Da die Nadellager-Innenringe axial verschiebbar sind, braucht
man noch 2 Anlaufscheiben aus Miramid, Nylon o.ä. und eine Abstandshülse für
die Innenringe. Die Scheibendicke richtet sich nach dem Stichmaß zwischen Nabe
und Stellring der Welle. Wichtig: ca. 0,2mm Axialspiel lassen.
Die Außenringe der Nadellager
werden im Lenkbock bündig mit „Loctite mittelfest“ und auf der Welle ebenso
fixiert. Dies reicht bei den geringen Lenkkräften völlig aus.
Wichtig: Die Lager vor der
Montage mit Schmierfett versehen bzw. einen Schmiernippel im Bock vorsehen. Die
Montagereihenfolge beachten.

i Bauanleitung zu einem Spriegel für Persenninge Autor: Micha mnatec@aol.com
Im vorgestellten Bauvorschlag
handelt es sich um einen Verbundwerkstoff (Holz/CFK), natürlich kann man auch
statt CFK auch GFK einsetzen, allerdings leidet die trendige Optik darunter.
Man benötigt einen runden oder
flachen „Grundkörper“ als Profil (Baumarkt), den entsprechenden Æ
Gewebeschlauch aus Kohle- oder Glasfaser (z.B. R&G) und das notwendige
Epoxyd-Laminierharz . Ein Pinsel, Klebeband und Sekundenkleber sind notwendige
Hilfsmittel.
Das Klebeband und der
Sekundenkleber dienen zum Fixieren (Anfang bzw. Ende).


Tipp: Æ
Gewebeschlauch immer größer als den Grundkörper wählen, er lässt sich dann
besser über den Grundkörper schieben und ergibt eine homogene Materialdichte
und Optik . Außerdem alle scharfen Kanten großzügig brechen/anfasen,
damit das Gewebe beim Aufziehen nicht verletzt wird.

Kohle- bzw.
Glas-Gewebeschlauch am Anfang fixieren (!) und dann straff in
Längsrichtung bis zum Ende spannen und wieder fixieren, nur so liegt das Gewebe
satt an. Danach mit einem Epoxy-Laminierharz allseitig sauber in
Längsrichtung laminieren.
Bei gebogenen Spriegeln sollte
man das Holz mit einen „Strick“ oder wie auch immer auf den gewünschten Radius
vorspannen und dann über einem geeigneten Gefäß mit kochendem Wasser das Holz
„dämpfen“. Die Weiterverarbeitung erfolgt bitte erst nach vollständiger
Trocknung . Vor dem Aufziehen des Kohle-/Glas-Gewebeschlauches kann die
mechanische Vorspannung gelöst werden, wobei die Vorspannung vor dem Laminieren
wiederhergestellt wird und bis zur Aushärtung des Harzes beibehalten werden
muss . Sonst war alles ...
Tipp: Im gelösten Zustand gibt
der Radius etwas nach, also etwas mehr als „Soll“ vorspannen.

i Zentralschmierung des Wellenlagers (o.T.) Realisation: Micha mnatec@aol.com


i Spannungsverluste
in der Bordspannung Realisation: Micha
mnatec@aol.com
am Beispiel Zündung
Auf
Grund der verschiedenen Einbauorte von Batterie, Zündschloss und Zündung bzw. Zündspulen und den sonstigen
Verbrauchern ergeben sich durch die Kabellängen und deren Dimensionierung inkl. Übergangswiderständen
mehr oder weniger hohe Spannungsverluste.

Beispiel: Der Spannungsabfall
an der Zündanlage (Lotos) betrug, bei einem Kabel 4 mm2 / ca. 4 m vom Anlasser bis zum Zündschloss &
von da 1,5 mm2 / ca. 4 m zu
den Zündspulen, immerhin 1,2 Volt. (Sparmaßnahme 5 vor 12 ?)
Man kann den Spannungsabfall
ganz einfach mit einem Digitalvoltmeter messen (gilt für alle Verbraucher und
in jedem Boot / Pkw ):
1.
Batteriespannung messen.
2.
Spannung an der Zündspule (Klemme 15) messen
oder an jedem anderen Verbraucher* (Aus der Differenz ergibt sich der
Spannungsabfall).
3. Verbraucher: Beleuchtung*,
High – End Anlage* (Radio) etc. einschalten und dann an der Zündspule (15) oder
dem Verbraucher* messen.
4. Spannungsmessung im
Startmoment.
Spannungsabfall wirkt sich
negativ auf die optimale Funktion aller Verbraucher aus.
Achtung: Klemme 4
(Zündkabel) Hochspannung ! Lebensgefahr
!
Nun kann man entsprechend
dimensionierte „neue“ Kabel aufwendig verlegen.
Tip: Bei HI- FI Anlagen legt
man sowieso separate Kabel in der richtigen Dimensionierung.
Hierzu ein paar Formeln:
I = U : R (I - Strom in A, U - Spannung in
V, R
- Widerstand in Ω)
(R = U : I, U = I x R)
U Abfall
= Strom x 0,0178
(Kupfer bei 20°C) x Kabellänge : Kabelquerschnitt
Beispiel: 1,18 V = 10 A x 0,0178 x 10 m : 1,5 mm2
( Eine Vergrößerung des
Kabelquerschnittes senkt U Abfall
, Ideal wäre 0 V )
Beim beschriebenen
Zündungsproblem (Boot) braucht man einfach nur ein KFZ - Relais (30A) in den Schaltplan
einbinden. Bei der Relaisbeschaltung wird die eigentliche Versorgungsleitung,
Zündschloss / Zündspule, nur zur Ansteuerung des Relais genutzt und reicht nun
im Kabelquerschnitt völlig aus.
Für die Versorgung der Zündung
/ Zündspulen benötigt man nur noch ein kurzes Kabel mit min. 2,5 mm2 von der Batterie direkt zu / von dem Relaiskontakt.

i Bordspannungsfilter Realisation: Micha mnatec@aol.com
In Booten bzw. Pkw werden empfindliche analoge oder digitale
Instrumente und Radio bzw. Leistungsendstufen häufig durch Störsignale von der Zündanlage
oder der Drehstrom-Lichtmaschine in der Funktion negativ beeinflusst. Die
vorgestellte Schaltung ist ausgelegt für 8 A bei 12 V. Bei entsprechender
Dimensionierung des Kupferlackdrahtes für die Entstördrossel kann man dann bis
ca. 20 - 30 A die Schaltung (selber wickeln) belasten. Die Elkos würde ich dann
allerdings im Wert von 220 yF auf 1000 yF und von 2200 yF auf 4700 yF
vergrößern.
Kosten: Bauteile, Uni-Leiterplatte und Gehäuse für die Grundvariante
ca.: 14€

i Anschluss eines
4-Takt-Drehzahlmessers an einen 2-Takt-Motor Realisation:
Micha mnatec@aol.com
Im Zubehörhandel gibt es leider
nur noch Drehzahlmesser (DZM) für 4 Takt–Motoren und die zeigen auf Grund des
Funktionsprinzip beim 2- Takter nur die halbe Drehzahl an.
Es gibt zwei Möglichkeiten um
dennoch eine brauchbare Drehzahlanzeige zu bekommen:
1.
Man hat an der Drehstromlichtmaschine eine Klemme „W“,
denn die liefert eine von der Drehzahl abhängige auswertbare Frequenz. (Wie
beim Drehzahlmesser für Dieselmotoren, z.B. bei den Instrumenten von VDO)


oder
2. Man setzt dem
Drehzahlmesser einen Adapter vor, welcher dem DZM einen 4-Takter „vorgaukelt“.
Funktioniert z.B. beim Equus-DZM (zu beziehen bei Conrad Electronics, andere habe ich nicht getestet)


Die Materialkosten für den
Adapter liegen bei ca. 13 € , ohne Gehäuse.
Die Einstell- und
Installationshinweise des jeweiligen Herstellers unbedingt beachten.
Die Schaltung ist ohne Gewähr,
bei mir funktioniert diese allerdings.
i Momentanverbrauchsanzeige realisiert von: Micha mnatec@aol.com
Die vorgestellte „KVMA“ wurde
aus einem Trabant 601 ausgebaut und instandgesetzt. Um diese an einem Wartburg
betreiben zu können, benötigt man zusätzlich einen Schwingungsdämpfer in der
Kraftstoffleitung damit die pulsierende Förderung der originalen Vakuumpumpe
sich nicht auf den Messgeber / die Messturbine auswirkt.
Um die KVMA kalibrieren zu
können und an die Kraftstoffversorgung des Wartburg anpassen zu können, wurde
nachfolgende kleine Schaltung in die Signalleitung der Messturbine eingebunden.




i Auszüge aus
dem Jikov-Handbuch eingescannt von: Micha mnatec@aol.com
im Folgenden finden sich ein
paar wichtige *-pdf Dokumente. Voraussetzung
ist das Programm „Acrobat Reader“, das man kostenlos hier downloaden
kann.
Explosionszeichnung 514 kB
Fehlerplan 501 kB
Funktion Seite 1 699 kB
Funktion Seite 2 719 kB
Info Seite 1 600 kB
Info Seite 2 582 kB
Info Seite 3 548 kB