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Eine kleine Schweizer Firma
hatte sich vor vielen Jahren eine interessante Frage gestellt: wie verbindet
man die Vorteile eines 4,5 m langen geräumigen Wohnwagens, den man auch so überall
nutzen kann und auf einem gewöhnlichen Parkplatz abstellen kann, mit dem Wunsch
nach einem großen, 9 m langen Motorboot mit einer großen geräumigen Kajüte?
Die geniale Antwort:
man erfindet ein CARABO,
sprich ein Caravan-Boot.
Eingeklappt passt das CARABO
auf einen normalen Parkplatz und funktioniert wie ein Wohnanhänger. Man kann
damit auf den Furka-Pass in die Berge fahren und dort im „Wohnwagen“
übernachten. Wer kann das schon mit einem Boot? Danach fährt man an den
Vierwaldstädter See, klappt das Hinterteil auf, arretiert es mit zwei Bolzen,
fährt das Einziehfahrwerk aus, löst zwei Bolzen am Anhänger, zieht ihn „im
Trockenen“ darunter heraus und rollt das so entstandene „Boot“ auf eigenen
Rädern in den See und hat ein großes Motorboot und kann auf große Fahrt gehen.
Einfach genial oder? Leider hat die Firma das Projekt nicht zu Ende gebracht,
weil der Chef verstorben ist. Die Entwicklungskosten betrugen ca. 1,5 Mio
Schweizer Franken!!!!!!!!!!
Der Hänger ist für 1250kg
zugelassen und ist aufgrund seiner flachen Bauweise auch für andere Dinge gut
zu gebrauchen. Einfach das CARABO auf die eigenen Räder stellen, den Hänger
darunter wegziehen und z.B. das Motorrad darauf festschnallen. Wegen des
geringen Bodenabstands ganz einfach zu beladen.
Der Motor ist super leicht
(kann man zu zweit tragen), ist ein auf Bootsbetrieb umgerüsteter RELIANT aus
England und hat ca. 40PS.
Trotz minimalem Tiefgang (ca.
30cm) sogar ohne Motor und Sprit und allen Einbauten ist das Ding sehr
kippstabil und liegt gut im Wasser.
Der Motor muss wieder
eingebaut, einige Wellen- und Fensterdichtungen erneuert, einige Steuerzüge und
die Schraubenwelle wieder gängig gemacht werden. Ein Steuerrad fehlt noch und
der gesamte Innenausbau muss noch vorgenommen werden. Man hat noch alle
Freiheiten der Gestaltung.